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Schulengel - so gehts |
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Liebe Eltern, Freunde und Unterstützer
vor kurzem haben wir unsere Schule bei dem Internetportal Schulengel.de angemeldet:
https://www.schulengel.de
Mithilfe von Schulengel haben wir die Möglichkeit ganz einfach und ohne zusätzliche Kosten Gelder für unsere Schule zu sammeln – die wir gut für die Förderung unserer Kinder gebrauchen können. |
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Weihnachtstheater |
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Freitag, den 30. Dezember 2011 um 18:00 Uhr |
Zwei Vorstellungen an einem Tag Fotos von den Vorstellungen finden Sie hier in der Fotogalerie.
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Kritisch hinterfragt: Die schöne neue Welt |
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Freitag, den 23. Dezember 2011 um 16:45 Uhr |
Naundorfer Werkschüler bewältigen zwei Premieren an einem Tag / Akteure bei Sächsischen Landestheatertagen vertreten

Weg vom klassischen Märchenspiel, hin zu modernen Stücken: Die Theatergruppe der Evangelischen Werkschule geht neue Wege und wird dafür auch belohnt. Als einzige Schule aus der Region Oschatz ist die freie Mittelschule bei den Sächsischen Landestheatertagen vertreten. Und das völlig zurecht, wie ihre Inszenierung von Christina Jonkes "Gute alte Zeit - Schöne neue Welt" beweist. Ein Hauch von George Orwell und Aldous Huxley ist am Mittwochabend in der Naundorfer Turnhalle zu spüren. Deren bekannteste Romane haben eindeutig Einfluss auf das, was die Werkschüler zeigen. "1984" und "Schöne neue Welt" sind die Werke, die Pate stehen für diese Geschichte, letzteres wird sogar im Titel direkt aufgegriffen.
Der Plot: Großmutter Eva besucht Tochter Marilyn und die beiden Enkeltöchter daheim. Das Trio ist im wahrsten Sinne des Wortes "abgeschirmt": Monitore bestimmen ihren Alltag, virtuell ist ihre Realität. Der krasse Blick in eine mögliche Zukunft unserer Gesellschaft zeigt das Leben als Suchmaschine, in dem der Computer alles steuert und das Internet soziale Kontakte de facto abgeschafft hat. Ein konsequent überspitzte Vision, aber jede Idee hat einen wahren Kern. Keiner weiß das besser als die vier Hauptdarstellerinnen Anna Riese, Sinah Haferkorn, Carmen Schneider und Rahel Knittel. Sie wachsen auf mit Mobilkommunikation, Facebook und Co., sind aber reif genug, um die Botschaft des Stücks überzeugend zu vermitteln. Beim Blättern in den Alben mit Papierfotos und dem Spieleabend am Ende des Stücks wird klar: Erinnerungen und Nächstenliebe kann man weder am Rechner erzeugen, noch im Internet bestellen. "Unsere Welt ist verrückt, das sollte uns aber nicht davon abhalten, das Leben zu genießen", lautet das Fazit, bevor der imaginäre Vorhang in der Turnhalle fällt.
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